Omega & Fischöl
Hier findest du Fischöl, Algenöl und Krillöl als Kapseln oder flüssiges Öl. Wir erklären, worauf es bei EPA und DHA pro Tagesdosis ankommt, warum die Triglycerid-Form besser aufgenommen wird und was Frische bedeutet.Mehr erfahren →
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EPA und DHA aus Fischöl, Algenöl und Krillöl
Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fette. Auf den Etiketten in dieser Kategorie tauchen drei Kürzel auf: ALA aus Pflanzenölen wie Leinöl, EPA und DHA aus fettem Seefisch und aus Mikroalgen. Dein Körper kann ALA in EPA und DHA umbauen, aber nur in kleinen Mengen. Deshalb liefern die meisten Produkte hier EPA und DHA direkt.
Die große Zahl auf der Packung sagt weniger, als du denkst
Nicht die Menge Fischöl zählt, sondern der Gehalt an EPA und DHA pro Tagesdosis. Eine Kapsel mit 1.000 mg Fischöl enthält häufig rund 300 mg EPA und DHA. Ein Konzentrat kommt bei gleicher Kapselgröße auf deutlich mehr. Vergleiche Preise also pro 250 mg EPA und DHA. Ab dieser Tagesmenge tragen EPA und DHA zu einer normalen Herzfunktion bei. DHA trägt ab 250 mg pro Tag zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion und einer normalen Sehkraft bei. Wie Omega-3 in die größere Gruppe der Fette passt, siehst du in unserer Übersicht aller Fettsäuren.
Kapsel, Öl, Algenöl und Krillöl unterscheiden sich im Alltag
Die Wahl hängt weniger an der Theorie als an deiner Routine. Wenn du nur die Fettsäure selbst suchst, findest du sie auch bei den Produkten mit Omega-3.
- Kapseln: geschmacksneutral und praktisch unterwegs. Für höhere Mengen brauchst du zwei oder drei Stück.
- Flüssiges Öl: ein Löffel liefert viel EPA und DHA, dafür schmeckst du das Öl. Nach dem Öffnen in den Kühlschrank.
- Algenöl: EPA und DHA aus Mikroalgen, ohne Fisch. Bei veganer Ernährung die einzige direkte Quelle.
- Krillöl: die Fettsäuren sind an Phospholipide gebunden. Meist niedriger dosiert und pro Milligramm teurer.
So wählen wir Omega-Produkte aus
Wir achten auf drei Dinge: die Form der Fettsäuren, die Dosis pro Tagesportion und die Frische. Öle in der Triglycerid-Form bevorzugen wir, weil der Körper sie besser aufnimmt als Ethylester. Bei der Dosis suchen wir Produkte, die 250 mg EPA und DHA mit einer oder zwei Kapseln erreichen, nicht mit fünf. Vitamin E als Schutz vor Oxidation halten wir für sinnvoll, lange Listen weiterer Zusätze nicht. Wir kaufen direkt bei den Marken, jedes Produkt geht durch unser Compliance-Team, und Chargen werden zusätzlich von unabhängigen Labors geprüft. So wählen wir unsere Marken aus.
Was du realistisch erwarten kannst
Wer ein- bis zweimal pro Woche fetten Seefisch isst, kommt bei EPA und DHA meist schon gut hin. Ein Präparat ist dann kein Muss. Sinnvoll wird es vor allem, wenn du selten oder keinen Fisch isst, vegan lebst oder gezielt eine feste Tagesmenge erreichen möchtest. Schnelle Effekte gehören nicht dazu: Der Anteil von EPA und DHA im Körper steigt langsam, plane mindestens acht bis zwölf Wochen regelmäßige Einnahme ein, bevor du ein Produkt beurteilst.
Wenn du eine hohe Menge pro Kapsel brauchst und Zusätze weglassen willst, sind Konzentrate mit EPA und DHA die passende Wahl. Nimmst du Blutverdünner oder hast eine Herzerkrankung, sprich vor der Einnahme mit deinem Arzt.
Häufig gestellte Fragen
Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fette. Die drei wichtigsten sind ALA aus Pflanzenölen wie Lein- und Rapsöl sowie EPA und DHA. EPA und DHA entstehen ursprünglich in Mikroalgen. Fette Seefische wie Hering, Makrele oder Sardine fressen diese Algen und speichern die Fettsäuren, deshalb ist Fischöl eine konzentrierte Quelle. ALA kann der Körper in EPA und DHA umwandeln, aber nur in geringem Umfang.
































