Kräuter & Pflanzen
Hier findest du pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel: Kapseln, Pulver, Tropfen und standardisierte Extrakte, von Kurkuma bis Baldrian. Wir erklären, wie sich Pulver und Extrakt unterscheiden und worauf du bei der Dosierung achtest.Mehr erfahren →
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Kräuterextrakte verstehen: Pflanzenteil, Form und Dosierung
In dieser Kategorie findest du Nahrungsergänzungsmittel, deren Zutaten aus Pflanzen kommen: Wurzeln, Blätter, Rinde, Blüten und Früchte. Sie gehören zu unserem breiteren Sortiment an Nahrungsergänzungsmitteln. Manche Produkte enthalten die ganze getrocknete Pflanze als Pulver, andere einen konzentrierten Extrakt. Dieser Unterschied sagt mehr über das Produkt als der Pflanzenname auf der Vorderseite.
Pulver und Extrakt sind nicht dasselbe
Pulver ist getrocknete, gemahlene Pflanze. Ein Extrakt wird mit Wasser oder Alkohol ausgezogen und dabei konzentriert: die Angabe 10:1 bedeutet, dass aus zehn Teilen Pflanze ein Teil Extrakt entsteht. Noch wichtiger ist die Standardisierung, also ein festgelegter Gehalt eines messbaren Inhaltsstoffs. Steht auf dem Etikett "standardisiert auf 5 % Withanolide", wie bei Ashwagandha als Wurzelextrakt, weißt du, was du bekommst. Fehlt diese Angabe, kann der Gehalt zwischen Chargen schwanken, denn für Pflanzenextrakte in Lebensmitteln gibt es keine gesetzlichen Vorgaben zur Zusammensetzung.
Nahrungsergänzung ist kein pflanzliches Arzneimittel
Viele Pflanzen gibt es doppelt: als Arzneimittel in der Apotheke und als Nahrungsergänzung. Die Dosierung ist dabei nicht gleich. Extrakt aus Ginkgoblättern ist in Nahrungsergänzungsmitteln zum Beispiel niedriger dosiert als in pflanzlichen Arzneimitteln. Deshalb übernehmen wir keine Aussagen, die nur für Arzneimittel belegt sind. Für die meisten Pflanzen hat die europäische Lebensmittelbehörde EFSA keine gesundheitsbezogenen Aussagen freigegeben. Wir beschreiben darum Pflanzenteil, Extraktform und Menge, statt Wirkungen zu behaupten.
So wählen wir Kräuterprodukte aus
Wir schauen bei jedem Produkt auf drei Punkte: Pflanzenteil, Extraktform und Dosierung. Wurzel, Blatt und Frucht enthalten unterschiedliche Stoffe, deshalb muss der verwendete Teil auf dem Etikett stehen. Standardisierte Extrakte bevorzugen wir, weil der Gehalt überprüfbar ist. Kombinationen nehmen wir nur auf, wenn jede Zutat sinnvoll dosiert ist, nicht wenn zwölf Pflanzen in Spuren nebeneinander stehen. Wir kaufen direkt bei den Marken, jedes Produkt geht vorher durch unser Compliance-Team, und unabhängige Labore prüfen Chargen zusätzlich. Mehr dazu: wie wir Marken und Produkte auswählen.
Für wen diese Kategorie passt
Pflanzliche Ergänzungen passen zu dir, wenn du eine bestimmte Pflanze gezielt ergänzen willst und dich für Herkunft und Verarbeitung interessierst. Beliebte Bereiche in unserem Sortiment:
- Ruhe und Abend: Baldrian, Lavendel, Passionsblume
- Verdauung und Bitterstoffe: Artischocke, Mariendistel, Löwenzahnwurzel
- Alltagsenergie: Ginseng, Rhodiola, Maca
- Antioxidative Pflanzenstoffe: Curcumin aus Kurkuma, grüner Tee, Resveratrol
Sei realistisch bei der Erwartung: Pflanzenextrakte wirken langsam. Plane zwei bis drei Wochen regelmäßige Einnahme ein, bevor du beurteilst, ob ein Produkt zu dir passt. Und "pflanzlich" heißt nicht automatisch "für jeden geeignet". Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst, schwanger bist oder stillst, klär die Einnahme vorher mit Arzt oder Apotheke. Das kostet ein Gespräch und erspart dir Unsicherheit.
Häufig gestellte Fragen
Das sind Nahrungsergänzungsmittel, deren Zutaten aus Pflanzen, Algen oder Pilzen stammen. Im Fachjargon heißen sie Botanicals. Verwendet wird immer ein bestimmter Pflanzenteil: die Wurzel bei Ashwagandha, das Blatt bei Ginkgo, die Blüte bei Lavendel. Rechtlich sind diese Produkte Lebensmittel, keine Arzneimittel. Sie ergänzen die Ernährung und ersetzen weder eine ausgewogene Kost noch eine medizinische Behandlung.
































