DIM (Diindolylmethan)
DIM (Diindolylmethan) entsteht aus Indol-3-Carbinol aus Kohlgemüse. Hier findest du Kapseln in verschiedenen Formen, auch mit schwarzem Pfeffer. Wir erklären, worauf du beim Gehalt achtest und wie du DIM einnimmst.Mehr erfahren →
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Diindolylmethan aus Kreuzblütlern: Formen, Gehalt und Einnahme
DIM steht für 3,3'-Diindolylmethan. Der Stoff steckt nicht fertig im Gemüse. Beim Kauen und Verdauen von Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl oder Blumenkohl wird Indol-3-Carbinol frei. Im Magen verbinden sich zwei dieser Moleküle zu DIM. Wie viel dabei entsteht, hängt von Sorte, Lagerung und Zubereitung ab. Bei uns steht DIM deshalb bei den Kräuter und Pflanzen, auch wenn der Stoff erst im Körper gebildet wird.
Bei DIM entscheidet die Aufnahme
DIM löst sich schlecht in Wasser und nur mäßig in Fett. Reines Pulver in einer Kapsel kommt deshalb nur zum Teil im Blut an. Hersteller lösen das auf drei Wege:
- Mikroverkapselt: das DIM sitzt in einem Träger aus Fett und Vitamin E, damit der Körper es leichter aufnimmt.
- Mit schwarzem Pfeffer: ein Extrakt aus schwarzem Pfeffer (Piperin) bremst den schnellen Abbau im Darm.
- Pures Pulver, höher dosiert: einfach und günstig, dafür weniger berechenbar in der Aufnahme.
Lies das Etikett genau. Steht dort DIM-Komplex 300 mg, sind das nicht 300 mg reines Diindolylmethan. Häufig sind es 100 mg DIM plus Trägerstoffe. Nur der reine Gehalt lässt sich zwischen zwei Produkten vergleichen.
So wählen wir DIM aus
Wir achten auf drei Dinge: die Form, den reinen Gehalt pro Kapsel und die Kombination. Wir bevorzugen Produkte, die den DIM-Gehalt getrennt vom Komplex ausweisen, weil du sonst im Dunkeln vergleichst. Träger für die Aufnahme, etwa Vitamin E oder schwarzer Pfeffer, halten wir hier für sinnvoll. Formeln mit zehn Zutaten in Spurenmengen nehmen wir nicht auf. Wir kaufen direkt bei den Marken, unser Compliance-Team prüft jedes Produkt vor der Freigabe, und unabhängige Labore kontrollieren Chargen stichprobenartig. So wählen wir Marken und Produkte aus.
Für wen DIM infrage kommt
DIM nutzen meist Erwachsene, die sich mit ihrem Östrogenstoffwechsel beschäftigen. Frauen greifen oft rund um den Zyklus oder in der Zeit der hormonellen Umstellung dazu, Männer eher ab der Lebensmitte. Ehrlich dazu gehört: Die EU hat für DIM keine gesundheitsbezogene Angabe zugelassen. Wir versprechen deshalb keine Wirkung. Was wir sagen können, betrifft Form, Gehalt und Einnahme, und darin liegt der Unterschied zwischen zwei Kapseln mit gleicher Zahl auf dem Etikett.
Praktisch heißt das: niedrig starten, die Kapsel zu einer Mahlzeit mit etwas Fett nehmen und sich vier bis sechs Wochen Zeit geben, bevor du dein Gefühl bewertest. Ein dunkler oder orangefarbener Urin kommt vor und ist harmlos. Wer die Wochen vor der Periode gezielt begleiten möchte, findet in unserer Auswahl für Zyklus und Stimmung weitere Möglichkeiten.
Nicht geeignet: in Schwangerschaft und Stillzeit. Wenn du Medikamente nimmst, etwa hormonelle Verhütung oder Präparate für die Schilddrüse, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. DIM beeinflusst Leberenzyme, die auch Arzneimittel abbauen.
Häufig gestellte Fragen
DIM ist die Kurzform von 3,3'-Diindolylmethan. Der Stoff kommt so nicht im Gemüse vor. Kreuzblütler wie Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl und Blumenkohl enthalten Indol-3-Carbinol. Erst im sauren Milieu des Magens verbinden sich zwei dieser Moleküle zu DIM. Als Nahrungsergänzung bekommst du DIM meist in vegetarischen Kapseln mit einer festen Menge, damit die Zufuhr nicht von der Gemüseportion abhängt.














