PEA
Hier findest du PEA (Palmitoylethanolamid) als Kapseln und Pulver, mikronisiert und ultramikronisiert. Wir erklären, worin sich die Formen unterscheiden, welche Dosierungen üblich sind und was du realistisch erwarten kannst.Mehr erfahren →
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Palmitoylethanolamid: Formen, Reinheit und Einnahme im Alltag
PEA steht für Palmitoylethanolamid, ein Fettsäureamid, das der Körper selbst bildet. Es gehört zur Gruppe der N-Acylethanolamine. In sehr kleinen Mengen steckt es auch in Lebensmitteln, etwa in Eigelb, Erdnüssen, Sojalecithin und Milch. Die Mengen dort sind winzig. Für Nahrungsergänzungsmittel wird PEA deshalb im Labor aus Palmitinsäure und Ethanolamin hergestellt. Chemisch ist es identisch mit dem körpereigenen Molekül. Bei uns steht es zwischen den Produkten mit Fettsäuren.
Eine Einordnung, die du woanders selten liest: Für PEA gibt es in der EU keine zugelassene gesundheitsbezogene Aussage. Wir dürfen dir also nicht sagen, was PEA im Körper bewirkt, und wir tun es auch nicht. Was wir dir sagen können: worin sich die Produkte unterscheiden, welche Mengen in Studien üblich waren und wie du sie im Alltag einnimmst.
Die Partikelgröße entscheidet, wie viel ankommt
PEA ist fettlöslich und liegt als Kristall vor. Große Kristalle lösen sich im Darm schlecht. Deshalb wird der Rohstoff feiner vermahlen oder eingekapselt:
- Standard-PEA: unbehandelt, grobe Partikel, am schlechtesten löslich.
- Mikronisiert: kleinere Partikel, größere Oberfläche, bessere Aufnahme.
- Ultramikronisiert: noch feiner, die Form, die in den meisten Studien eingesetzt wurde.
- Liposomal oder Levagen+: PEA sitzt in einer winzigen Fetthülle beziehungsweise in einem Trägerstoff, damit es die Darmwand leichter passiert.
Steht auf dem Etikett nur "PEA", ohne Angabe zur Mikronisierung und zur Reinheit, fehlt dir genau die Information, die den Unterschied macht.
So wählen wir PEA aus
Wir achten auf drei Dinge: die Form des Rohstoffs, die Menge pro Kapsel und Kombinationen, die wirklich Sinn ergeben. Darum liegt unser Schwerpunkt auf mikronisiertem und ultramikronisiertem PEA mit klarer Reinheitsangabe, meist zwischen 300 und 600 mg pro Kapsel, weil du die Tagesmenge damit gut auf morgens und abends aufteilen kannst. Wir kaufen direkt bei den Marken ein, ohne Zwischenhändler. Jedes Produkt geht vor dem Livegang durch unser Compliance-Team, wir testen selbst und unabhängige Labore prüfen Chargen per Stichprobe. Du kannst nachlesen, wie wir auswählen.
Für wen PEA passt und was du erwarten kannst
PEA wird vor allem von Erwachsenen genutzt, die eine gut verträgliche, körpereigene Substanz über längere Zeit einnehmen möchten. Eine ehrliche Einordnung gehört dazu: In Foren berichten Anwender, dass sie erst nach vier bis sechs Wochen konsequenter Einnahme beurteilen können, ob PEA für sie etwas bringt. Es ist also kein Produkt für den akuten Moment, sondern eines für eine ruhige, längere Routine.
Weil PEA fettlöslich ist, nimmst du es am besten zu einer Mahlzeit. Wer ohnehin Kapseln mit Omega-3 nutzt, kann beides zusammen einnehmen. In Studien wurde PEA häufig mit Luteolin, Polydatin oder Acetyl-L-Carnitin kombiniert, weshalb es solche Formeln auch als Fertigprodukt gibt.
Nicht geeignet ist PEA für Kinder und Jugendliche sowie während Schwangerschaft und Stillzeit, da hier belastbare Daten fehlen. Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst, sprich die Einnahme vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab. Pulver eignet sich, wenn du fein dosieren willst, Kapseln, wenn dir eine feste Menge pro Stück lieber ist.
Häufig gestellte Fragen
PEA ist die Abkürzung für Palmitoylethanolamid, ein Fettsäureamid aus der Gruppe der N-Acylethanolamine. Der Körper bildet es selbst. In sehr geringen Mengen kommt es auch in Lebensmitteln vor, zum Beispiel in Eigelb, Erdnüssen, Sojalecithin und Milch. Über die Ernährung erreicht man deshalb nur einen Bruchteil der Mengen, die in Studien verwendet wurden. Als Nahrungsergänzungsmittel ist PEA in Kapseln und als Pulver erhältlich.








