Shaker
Shaker und Mixbecher für Proteinpulver, Kreatin oder Pre-Workout: aus Kunststoff oder Edelstahl, mit Sieb oder Mischkugel. Wir erklären, welche Größe zu deiner Routine passt und worauf du beim Verschluss achtest.Mehr erfahren →
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Den passenden Protein Shaker für deine Supplemente finden
Was einen Shaker von einer Trinkflasche unterscheidet
Ein Shaker ist ein Becher mit einem Mischsystem im Deckel: entweder ein Sieb oder eine Kugel aus Edelstahl. Beides verteilt das Pulver in der Flüssigkeit, sodass kaum Klumpen zurückbleiben. Ohne dieses Detail klebt Pulver am Boden fest. Deshalb gehört ein Shaker zu fast jedem Proteinpulver aus unserem Sortiment dazu.
Erst Flüssigkeit, dann Pulver. In dieser Reihenfolge löst sich das Pulver besser und setzt sich nicht am Boden ab. 20 bis 30 Sekunden kräftig schütteln genügt für Whey. Veganes Protein aus Erbse oder Reis braucht oft ein paar Sekunden mehr. Bei Getränkepulvern mit Kohlensäure öffnest du den Verschluss besser langsam, weil sich Druck aufbaut.
Material, Verschluss und Größe entscheiden im Alltag
Drei Punkte sind wichtiger als das Design:
- Material: Kunststoff ist leicht und günstig, nimmt aber mit der Zeit Gerüche an. Edelstahl bleibt geschmacksneutral und lässt sich heiß ausspülen.
- Verschluss: Ein Schraubdeckel hält beim Schütteln dichter als ein Klappdeckel. Klappdeckel trinken sich einhändig, tropfen in der Sporttasche aber häufiger.
- Größe: Eine Portion braucht meist 300 bis 400 ml Flüssigkeit, dazu Pulver und Luft zum Schütteln. 600 bis 700 ml sind deshalb ein guter Mittelweg.
Eine eingravierte Skala bleibt jahrelang lesbar, ein aufgedruckter Strich verblasst in der Spülmaschine. Wenn du zusätzlich Kapseln oder Dosierlöffel mitnimmst, findest du diese Kleinteile im übrigen Zubehör.
So wählen wir unsere Shaker aus
Bei Pulvern achten wir auf Form, Dosierung und sinnvolle Kombinationen. Bei einem Shaker achten wir auf drei andere Dinge: Dichtheit, Mischsystem und Reinigung. Wir nehmen vor allem Becher auf, die sich vollständig zerlegen lassen, weil sich im Gewinde und im Sieb sonst Reste sammeln. Wir kaufen direkt bei den Marken ein, jedes Produkt geht vor der Veröffentlichung durch unser Compliance-Team, und wir prüfen selbst, ob Deckel und Sieb halten. Modelle, die tropfen oder schnell riechen, bleiben draußen. So wählen wir Marken und Produkte aus.
Für wen sich welcher Shaker lohnt
Wer zwei- bis dreimal pro Woche einen Shake trinkt, kommt mit einem einfachen Becher aus Kunststoff gut aus. Wer täglich mischt und den Shaker auch mal in der Tasche vergisst, spart sich mit Edelstahl Ärger: kein Plastikgeschmack, kein bleibender Geruch. Der Preis liegt höher, dafür hält so ein Becher Jahre. Für Supplemente in Pulverform wie Elektrolyte genügt ein Sieb, elektrische Modelle brauchst du dafür nicht.
Ein Punkt fällt vielen erst nach dem Kauf auf: die Reinigung. Reste sammeln sich im Gewinde, im Sieb und im Dichtungsring, nicht im Becher selbst. Spüle diese Teile deshalb einzeln. Wenn du unterwegs nicht spülen kannst, füll den Becher einfach mit Wasser. Dann trocknen Milchreste nicht an.
Und ehrlich bleiben: Ein Shaker macht ein Pulver nicht löslicher, als es ist. Grob gemahlenes veganes Protein bleibt leicht sandig, auch im teuersten Becher. Was ein guter Shaker leistet: weniger Klumpen, sicherer Transport und ein Becher, der nach Monaten noch neutral riecht.
Häufig gestellte Fragen
Wofür brauche ich überhaupt einen Shaker?
Ein Shaker ist ein Trinkbecher mit Sieb oder Mischkugel im Deckel. Damit rührst du Pulver ohne Löffel und ohne Mixer in Wasser, Milch oder einen Pflanzendrink ein. Das betrifft nicht nur Protein: Auch Kreatin als Pulver, Elektrolyte oder Pre-Workout lösen sich so gleichmäßiger. Ohne Mischsystem bleibt ein Teil des Pulvers als Klumpen am Boden. Außerdem ist der Becher dicht verschließbar, du kannst ihn also in der Tasche transportieren.
Welches Material passt zu mir?
Das hängt davon ab, wie oft du mischst und wie du den Becher behandelst. Kunststoff ist die günstige Einstiegslösung, Edelstahl die langlebige.
| Material | Stärke | Schwäche | Passt zu |
|---|---|---|---|
| Kunststoff | Leicht, günstig | Nimmt Gerüche an | Gelegentliche Nutzung |
| Edelstahl, einwandig | Geschmacksneutral | Schwerer | Täglicher Einsatz |
| Edelstahl, doppelwandig | Hält kalt | Höherer Preis | Langer Arbeitstag |
| Glas | Neutral, sichtbar | Bruchgefahr | Nutzung zu Hause |
Wenn du unsicher bist: einwandiger Edelstahl ist der Kompromiss aus Haltbarkeit und Gewicht.
Welche Größe ist sinnvoll?
Rechne rückwärts von deiner Portion. Die meisten Pulver werden mit 300 bis 400 ml Flüssigkeit angerührt. Dazu kommt das Volumen des Pulvers und etwas Luft, damit sich beim Schütteln überhaupt etwas mischen kann. Ein Becher mit 600 bis 700 ml deckt das ab und passt noch in die Seitentasche eines Rucksacks. 400 bis 500 ml sind kompakt, werden aber schnell zu voll. Ein Liter lohnt nur, wenn du zwei Portionen auf einmal trinkst.
Sieb oder Mischkugel: was mischt besser?
Beides funktioniert, der Unterschied liegt im Alltag. Ein Sieb sitzt fest im Deckel, klappert nicht und lässt sich zum Spülen herausnehmen. Eine Kugel aus Edelstahl mischt etwas kräftiger, kann aber in der Tasche klappern und geht leichter verloren. Für cremige Pulver wie Whey reicht beides. Bei grob gemahlenen veganen Pulvern hilft es mehr, zuerst die Flüssigkeit einzufüllen und länger zu schütteln, als das Mischsystem zu wechseln.
Wie verhindere ich, dass mein Shaker riecht?
Gerüche entstehen fast immer, weil Milch- oder Proteinreste antrocknen. Spüle den Becher direkt nach dem Trinken aus und nimm Deckel, Sieb und Dichtungsring auseinander. Genau dort bleibt am meisten hängen. Wenn du unterwegs bist, füll Wasser in den Becher, damit nichts antrocknet. Bei Kunststoff setzen sich Gerüche über Monate trotzdem fest, weil das Material feine Kratzer bekommt. Edelstahl bleibt in der Regel neutral, auch nach vielen Shakes.
Sind Shaker in der EU noch mit BPA hergestellt?
Nein, die Rechtslage hat sich geändert. Seit dem 20. Januar 2025 gilt die Verordnung (EU) 2024/3190. Sie verbietet die absichtliche Verwendung von Bisphenol A und weiteren gefährlichen Bisphenolen in Materialien mit Lebensmittelkontakt. Für fertige Produkte lief eine allgemeine Übergangsfrist bis zum 20. Juli 2026. Auslöser war eine Neubewertung der EFSA aus dem Jahr 2023; das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung hält den dort abgeleiteten Wert für zu streng. Praktisch heißt das: Ältere Flaschen aus Polycarbonat kannst du ersetzen.
Darf ich heiße Getränke einfüllen oder den Shaker in die Spülmaschine geben?
Bei Kunststoff besser nicht. Heiße Flüssigkeit kann den Becher verformen, die Dichtung angreifen und Druck aufbauen, der beim Öffnen spritzt. Lass Wasser erst lauwarm werden. Edelstahl ohne Doppelwand verträgt heiße Getränke, doppelwandige Modelle halten sie lange warm. Zur Spülmaschine: Viele Becher sind dafür freigegeben, Aufdrucke und Logos lösen sich dort aber mit der Zeit. Eingravierte Skalen bleiben lesbar. Prüfe immer die Angabe des Herstellers auf dem Boden oder der Verpackung.










