Löwenzahnwurzel
Löwenzahnwurzel findest du hier als Kapseln mit 10:1-Extrakt, als reines Wurzelpulver und als flüssigen Extrakt zum Tropfen. Wir erklären, worin sich die Formen unterscheiden, wie du sie einnimmst und für wen sie passen.Mehr erfahren →
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Bitterstoffe, Inulin und die Formen der Löwenzahnwurzel
Die Löwenzahnwurzel, botanisch Taraxacum officinale, ist der Wurzelteil einer Pflanze, die hier auf fast jeder Wiese wächst. Zwei Inhaltsstoffe machen sie interessant: Bitterstoffe wie Taraxacin und Inulin, ein Ballaststoff, der im Darm den Bakterien als Nahrung dient. Beides sitzt in der Wurzel dichter als im Blatt. Der Gehalt hängt stark von der Erntezeit ab: im Herbst ist der Inulinanteil hoch, im Frühjahr deutlich geringer, dafür steigt dann der Anteil an Bitterstoffen. Bei pflanzlichen Extrakten und Kräutern ist genau das der Punkt, den Etiketten selten verraten.
Pulver, Extrakt und Tropfen sind nicht dasselbe
Reines Wurzelpulver ist die ganze gemahlene Wurzel. Du schmeckst es bitter, und die Menge an Pflanzenstoffen pro Portion ist niedriger als bei einem Konzentrat. Ein Extrakt im Verhältnis 10:1 ist zehnfach konzentriert: 500 mg Extrakt stehen für 5.000 mg Wurzel. In der Kapsel schmeckst du davon nichts, und genau das ist für viele der Grund, zur Kapsel zu greifen. Flüssige Extrakte und Tinkturen dosierst du tropfenweise und nimmst die Bitternote bewusst wahr. Tee aus geschnittener Wurzel ist die traditionelle Form, hier schwankt die Menge pro Tasse am stärksten.
Wie wir unsere Löwenzahnwurzel auswählen
Wir schauen in dieser Kategorie auf drei Dinge: den Pflanzenteil, das Extraktverhältnis und die Reinheit. Steht nur „Löwenzahn“ auf dem Etikett, kann auch Kraut statt Wurzel darin sein. Wir führen deshalb Produkte, die Taraxaci radix klar deklarieren und das Verhältnis nennen, etwa 10:1. Füllstoffe wie Magnesiumstearat oder Titandioxid brauchen wir nicht. Wir kaufen direkt bei den Marken ein, jedes Produkt geht vor der Veröffentlichung durch unser Compliance-Team, und unabhängige Labore prüfen Chargen im Stichprobenverfahren. Mehr dazu liest du unter wie wir Marken auswählen.
Für wen die Löwenzahnwurzel passt
Sie passt zu Menschen, die bewusst mehr Bitterstoffe in ihren Alltag holen wollen, weil viele moderne Obst- und Gemüsesorten kaum noch bitter schmecken. Wer sich für weitere klassische Bitterpflanzen interessiert, schaut sich häufig auch Extrakte der Mariendistel an. Ehrlich bleiben wir beim Thema Wirkung: Für Löwenzahnwurzel hat die europäische Lebensmittelbehörde EFSA keine gesundheitsbezogene Aussage freigegeben. Wir versprechen dir deshalb nichts. Was du bekommst, ist ein traditionell genutzter Pflanzenteil mit klarer Deklaration und einer nachvollziehbaren Dosierung.
Ein paar Punkte solltest du kennen, bevor du bestellst. Löwenzahn gehört zu den Korbblütlern: bei einer bekannten Allergie dagegen lässt du ihn besser weg. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA weist darauf hin, dass Zubereitungen aus der Wurzel bei Gallensteinen, verschlossenen Gallenwegen und Lebererkrankungen nicht empfohlen sind und dass für Kinder unter 12 Jahren keine ausreichenden Daten vorliegen. Für Schwangerschaft und Stillzeit fehlen ebenfalls Daten. Größere Mengen Bitterstoffe können außerdem auf einen empfindlichen Magen schlagen. Starte klein, am besten mit einer Portion vor dem Essen, dann merkst du schnell, was dir gut passt. Wer die Bitternote lieber langsam aufbaut, findet mildere Einstiege bei Extrakten der Artischocke.
Häufig gestellte Fragen
Es ist die Wurzel des Gewöhnlichen Löwenzahns, botanisch Taraxacum officinale, in der Fachsprache Taraxaci radix. Die Wurzel kann bis zu einem Meter lang werden und dient der Pflanze als Speicher. Deshalb sind Bitterstoffe wie Taraxacin und der Ballaststoff Inulin hier dichter vorhanden als in Blatt oder Blüte. Als Nahrungsergänzung findest du sie getrocknet, gemahlen, als konzentrierten Extrakt in Kapseln und als flüssigen Extrakt.













