Vitamine
Hier findest du einzelne Vitamine und Kombinationen: Tabletten, Kapseln, Tropfen und Pulver. Wir erklären, welche Form wann sinnvoll ist, worauf du bei der Dosierung achtest und für wen ein Präparat wirklich passt.Mehr erfahren →
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Vitaminpräparate verstehen: Formen, Dosierung und Auswahl
Wasserlöslich oder fettlöslich: der Unterschied bestimmt die Form
Vitamine lassen sich in zwei Gruppen teilen. Vitamin C und die B-Gruppe sind wasserlöslich. Der Körper speichert sie kaum und gibt Überschüsse über die Nieren ab. Eine regelmäßige, moderate Zufuhr bringt hier mehr als eine einzelne hohe Dosis. Die Vitamine A, D, E und K sind fettlöslich und werden in Leber und Fettgewebe gespeichert. Deshalb findest du sie meist in Öl gelöst, als Weichkapsel oder als Tropfen. Mit etwas Fett im Magen nimmt der Körper sie besser auf, also am besten zu einer Hauptmahlzeit.
Bei der Darreichungsform geht es um Praxis, nicht um Prestige. Tropfen lassen sich fein dosieren und helfen, wenn Schlucken schwerfällt. Kapseln brauchen meist weniger Hilfsstoffe als Presstabletten. Brausetabletten und Pulver sind angenehm, enthalten aber oft Süßungsmittel oder Aromen. Bei Produkten mit Vitamin D3 empfehlen wir deshalb am häufigsten Öltropfen oder Weichkapseln.
Einzelnes Vitamin oder Kombination
Ein Einzelpräparat passt, wenn du einen konkreten Bedarf kennst, zum Beispiel nach einem Blutbild. Eine breite Grundversorgung deckst du eher mit Multivitamine ab. Schau dabei auf die Form der einzelnen Nährstoffe: Folat als Methylfolat, B12 als Methyl- oder Adenosylcobalamin und Vitamin K als MK-7 sind Beispiele für Formen, die der Körper direkt nutzen kann. Bei D3-K2 hat die Kombination einen praktischen Grund: beide sind fettlöslich und lassen sich im selben Öl gut zusammen anbieten.
Der NRV auf dem Etikett ist eine Kennzeichnung, kein Ziel
Auf jeder Packung steht ein Prozentwert, der NRV. Das ist ein EU-Referenzwert für die Kennzeichnung und beschreibt eine Basisversorgung, keine optimale Menge. 500 Prozent sind deshalb nicht automatisch besser. Wichtiger ist, dass du nicht zwei Produkte mit den gleichen Nährstoffen parallel nimmst. Wer ein Kombipräparat und zusätzlich Einzelvitamine schluckt, liegt schnell über den empfohlenen Höchstmengen, besonders bei den fettlöslichen Vitaminen. Ein Blick auf beide Etiketten klärt das in einer Minute.
So wählen wir unser Vitaminsortiment aus
Wir sehen uns drei Dinge an: die Form des Nährstoffs, die Dosis und die Kombination. Wir bevorzugen aktive Formen, weil der Körper sie ohne Umbau verwerten kann. Bei den Mengen orientieren wir uns an den Höchstmengenempfehlungen der deutschen Behörden, statt so hoch zu dosieren, wie erlaubt wäre. Wir sind markenneutral und kaufen direkt bei den Herstellern ein. Jedes Produkt geht vor dem Verkauf durch unser Compliance-Team, wir testen selbst und unabhängige Labore prüfen Chargen. In über zehn Jahren haben wir genug Präparate gesehen, um auch Nein zu sagen. So wählen wir unsere Marken aus.
Für wen ein Präparat wirklich passt
In Deutschland ist die Versorgung mit den meisten Vitaminen über das Essen gut. Häufiger knapp sind Vitamin D in den dunklen Monaten, Folat und, bei rein pflanzlicher Ernährung, Vitamin B12. Hier ist B12 bei veganer Ernährung keine Kür, sondern notwendig. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin D trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Vitamin B12 trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Rechne dabei mit Wochen, nicht mit Tagen: nach zwei bis drei Wochen konsequenter Einnahme lässt sich eher etwas beurteilen als nach drei Tagen. Und wenn du schwanger bist, sprich Präparate mit Vitamin A vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.
Häufig gestellte Fragen
Vitamine sind Mikronährstoffe. Der Körper braucht sie in kleinen Mengen, kann sie aber, mit Ausnahme von Vitamin D, nicht selbst herstellen. Sie liefern keine Energie, sondern arbeiten als Helfer im Stoffwechsel. Dreizehn Vitamine gelten als essenziell, also lebensnotwendig. Jedes hat eine eigene Aufgabe und lässt sich nicht durch ein anderes ersetzen. Riboflavin trägt zum Beispiel zu einem normalen Energiestoffwechsel bei, Vitamin C zu einer normalen Funktion des Immunsystems.
































