Eiweißriegel
Eiweißriegel mit Whey, Milcheiweiß oder pflanzlichem Protein, von rund 8 bis 25 g Eiweiß pro Riegel. Wir erklären, worauf du bei Zutatenliste und Zuckeralkoholen achtest und wann ein Riegel wirklich passt.Mehr erfahren →
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Proteinriegel als Snack: was wirklich im Riegel steckt
Ein Eiweißriegel ist ein Snack, der deutlich mehr Protein enthält als ein gewöhnlicher Schokoriegel. Das Eiweiß stammt meist aus Milch. Whey, also Molkenprotein, wird schnell aufgenommen, Casein und Milcheiweiß brauchen länger. Pflanzliche Riegel nutzen Erbsen-, Soja- oder Reisprotein, oft als Mischung, damit das Aminosäurenprofil vollständiger wird. Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskelmasse bei und tragen zur Erhaltung von Muskelmasse bei. Ein Riegel bringt dieses Eiweiß in eine Form, die du in der Jackentasche mitnehmen kannst. Wer lieber trinkt oder selbst dosiert, findet bei den Proteinpulvern und Shakes die passende Alternative.
Der Proteingehalt allein sagt noch nichts über die Qualität
Riegel im Handel liegen zwischen etwa 8 und 25 g Eiweiß pro Stück. Die größte Zahl auf der Vorderseite ist aber nicht automatisch die beste Wahl. Vier Angaben auf der Rückseite sagen mehr:
- Protein pro 100 g: 20 g Eiweiß in einem 100-g-Riegel sind ein anderes Produkt als 20 g in 50 g.
- Zucker und Zuckeralkohole: Viele Riegel ersetzen Zucker durch Maltit oder Erythrit. Größere Mengen Maltit können den Darm reizen.
- Ballaststoffe: Inulin aus der Chicoréewurzel sättigt gut, führt bei zwei Riegeln am Tag aber oft zu Blähungen.
- Proteinquelle: Steht Molkenprotein-Isolat vorn, oder eher Kollagen und Gelatine? Kollagen ist als Muskelprotein weniger geeignet.
Der Zeitpunkt ist weniger entscheidend als die Tagesmenge
Viele Käufer fragen, ob der Riegel direkt nach dem Training gegessen werden muss. Entscheidend ist vor allem, wie viel Eiweiß über den ganzen Tag zusammenkommt. Ein Riegel nach der Einheit ist praktisch, wenn die nächste Mahlzeit noch zwei Stunden entfernt ist. Im Auto, im Zug oder zwischen zwei Terminen ist er die einfachere Lösung als ein Shaker. Wer morgens ohnehin Quark und Haferflocken isst, braucht den Riegel nicht zusätzlich. Weitere Optionen für die Zeit nach der Belastung findest du in unserer Auswahl für nach dem Training.
So wählen wir unsere Riegel aus
Bei Riegeln schauen wir zuerst auf die Zutatenliste, nicht auf die Verpackung. Wir führen Riegel, bei denen das Protein weit vorn steht, der Zuckerzusatz niedrig bleibt und die Menge an Zuckeralkoholen pro Riegel verträglich ist. Wir sind markenneutral und kaufen direkt bei den Herstellern ein. Jedes Produkt geht vor der Veröffentlichung durch unser Compliance-Team, und wir probieren die Riegel selbst. Ein Riegel, der schön aussieht, aber nur 8 g Eiweiß bei 20 g Zucker liefert, kommt nicht ins Sortiment. So wählen wir unsere Marken aus.
Für wen Eiweißriegel wirklich passen
Riegel helfen, wenn dein Alltag zu wenig Platz für richtige Mahlzeiten lässt oder du auf tierische Lebensmittel verzichtest. Sie sind Lebensmittel und liefern Kalorien: 180 bis 250 pro Stück sind normal. Wer abnehmen will, plant sie deshalb besser ein, statt sie zusätzlich zu essen. Als voller Mahlzeitersatz taugt ein 50-g-Riegel selten, weil Gemüse, Ballaststoffe und Mikronährstoffe fehlen. Als Zwischenmahlzeit mit rund 20 g Eiweiß ist er dagegen ein sinnvoller Baustein, gerade in Phasen mit viel Training. Wie ein Riegel in dein Training passt, zeigen wir auch im Bereich Sport.
Häufig gestellte Fragen
Ein Eiweißriegel, auch Proteinriegel oder Protein Bar genannt, ist ein Riegel mit einem hohen Anteil an Eiweiß. Meist stammt das Protein aus Milch, also Whey und Casein, oder aus Erbsen, Soja und Reis. Dazu kommen Ballaststoffe, Fette aus Nüssen und eine Süßung mit Zucker, Zuckeralkoholen oder Süßstoffen. Der Riegel ist damit ein Lebensmittel in praktischer Portionsform, kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung.








