Lavendel
Entdecke Lavendel als Kapseln mit Lavendelöl, als getrocknete Blüten für Tee und als ätherisches Öl. Wir erklären, worauf es beim Ölgehalt ankommt, wie du die Formen unterscheidest und was Lavendel realistisch leistet.Mehr erfahren →
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Lavendelöl, Blüten und Kapseln: Was den Unterschied macht
Was in Lavendelprodukten steckt
In Kapseln, Tees und Ölen wird fast immer Echter Lavendel (Lavandula angustifolia) verarbeitet. Die entscheidenden Stoffe sitzen in den Blüten. Aus ihnen wird das ätherische Öl mit Wasserdampf destilliert. Es besteht vor allem aus Linalool und Linalylacetat, zwei Duftstoffen, die den typischen Geruch prägen. Verwandte Arten wie Lavandin riechen ähnlich, haben aber ein anderes Ölprofil. Auf einem guten Etikett steht deshalb die botanische Art, nicht nur das Wort Lavendel. Im Sortiment für Kräuter und Pflanzen findest du Lavendel als Kapsel, Blüte und Öl.
Die Formen unterscheiden sich vor allem in der Menge Öl
Der größte Unterschied zwischen den Produkten ist nicht die Pflanze, sondern wie viel ätherisches Öl wirklich enthalten ist.
- Weichkapseln mit Lavendelöl: je Kapsel etwa 10 bis 80 mg Öl. Diese Zahl steht in der Zutatenliste, nicht im Werbetext.
- Kombikapseln: wenig Lavendelöl, dazu Passionsblume und Vitamin B6 oder B12. Vitamin B6 trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei, Vitamin B12 zur normalen psychischen Funktion.
- Getrocknete Blüten für Tee: die mildeste Variante, passend für ein festes Abendritual.
- Ätherisches Öl: für Duftlampe, Kissen oder Massage. Zum Schlucken ist es nur geeignet, wenn es ausdrücklich dafür zugelassen ist.
So wählen wir Lavendel aus
Wir schauen bei Lavendel auf drei Dinge: die botanische Art, die Milligramm Öl pro Kapsel und die Kombination. Wir führen Produkte, die Lavandula angustifolia klar deklarieren und die Ölmenge nennen. Kombinationen nehmen wir nur auf, wenn jede Zutat eine eigene Aufgabe hat, zum Beispiel Vitamin B6 für das Nervensystem, statt einer langen Zutatenliste, die nur das Etikett füllt. Wir kaufen direkt bei den Marken, jedes Produkt geht vorher durch unser Compliance-Team, wir testen selbst und unabhängige Labore prüfen Chargen stichprobenartig. So wählen wir unsere Marken aus.
Für wen Lavendel passt und was er nicht leistet
Lavendel passt zu Menschen, die abends schwer abschalten und ihre Routine pflanzlich ergänzen wollen. Ehrlich dazu gehört: Für Lavendel selbst gibt es in der EU keine zugelassene gesundheitsbezogene Aussage. Aussagen zu Nervensystem oder Psyche auf der Packung stammen fast immer von zugesetzten Vitaminen wie B6 und B12. Wertlos ist Lavendel damit nicht: Viele Menschen nutzen ihn seit Generationen als ruhiges Abendritual, und genau dafür kaufen ihn die meisten.
Rechne nicht mit einem Effekt in der ersten Nacht. Wer Kapseln nimmt, beschreibt Veränderungen meist erst nach zwei bis vier Wochen täglicher Einnahme. Plane also eine ganze Packung als Testphase ein und nimm sie jeden Abend zur gleichen Zeit. Am häufigsten berichten Anwender von Aufstoßen mit Lavendelgeschmack. Ein Glas Wasser und die Einnahme zum Essen helfen oft. Einzelne Menschen werden tagsüber schläfrig und sollten dann kein Auto fahren.
Bleibt Lavendel allein zu mild, ist Baldrian als pflanzliche Alternative der nächste logische Schritt, meist höher dosiert und mit deutlich kräftigerem Geschmack.
Wer ein Gesamtpaket sucht, findet bei den Produkten für ruhige Nächte auch Magnesium und Kräutermischungen. Kapseln mit ätherischem Öl sind nichts für Kinder. In Schwangerschaft und Stillzeit fehlen Daten, frage dort deine Ärztin oder deinen Arzt.
Häufig gestellte Fragen
Lavendel ist ein Lippenblütler aus dem Mittelmeerraum. Für Nahrungsergänzungsmittel und Arzneimittel wird der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia) genutzt. Verwendet werden die Blüten, aus denen mit Wasserdampf das ätherische Öl destilliert wird. Dieses Öl enthält vor allem Linalool und Linalylacetat. Andere Arten wie Lavandin duften ähnlich, haben aber ein anderes Ölprofil. Achte deshalb auf die botanische Bezeichnung auf dem Etikett.








