Inositol
Myo-Inositol und Kombinationen mit D-Chiro-Inositol, als Pulver und als Kapseln. Wir erklären, worin sich die Formen unterscheiden, warum das Verhältnis 40:1 so oft auftaucht und worauf du bei der Menge achtest.Mehr erfahren →
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Myo-Inositol und D-Chiro-Inositol: die Formen im Überblick
Inositol ist ein zuckerähnlicher Stoff, der in jeder Körperzelle vorkommt. Chemisch zählt er zu den Zuckeralkoholen und schmeckt leicht süß, etwa halb so süß wie Haushaltszucker. Früher lief Inositol unter dem Namen Vitamin B8. Heute gilt es nicht mehr als Vitamin, weil dein Körper es selbst bilden kann. Deshalb findest du es bei uns als eigene Kategorie und nicht zwischen den B-Vitaminen. Über das Essen kommt es vor allem aus Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Zitrusfrüchten.
Myo-Inositol und D-Chiro-Inositol sind nicht dasselbe
Inositol kommt in mehreren Varianten vor, sogenannten Isomeren: gleiche Bausteine, andere Anordnung. Zwei davon stehen auf Etiketten. Myo-Inositol ist die Form, die im Körper mit Abstand am häufigsten vorkommt und in der Forschung fast immer die Basis bildet. D-Chiro-Inositol kommt natürlich nur in sehr kleinen Mengen vor. Genau deshalb kombinieren viele Hersteller beide in einem festen Verhältnis, meist 40:1, seltener 3,6:1. Der Rohstoff stammt typischerweise aus Mais für Myo-Inositol und aus den Früchten des Johannisbrotbaums für D-Chiro-Inositol.
Pulver oder Kapseln ist eine Frage der Menge
Inositol wird in Gramm verwendet, nicht in Milligramm. Eine Kapsel enthält oft 500 mg. Wer auf zwei Gramm pro Tag kommen will, nimmt also vier Kapseln. Pulver lässt sich frei abmessen und löst sich gut in Wasser, schmeckt aber leicht süßlich. Kapseln sind geschmacksneutral und unterwegs praktischer. Beim Körper kommt beides gleich gut an, die Wahl ist praktisch, nicht chemisch.
So wählen wir Inositol aus
Wir schauen bei Inositol auf drei Dinge: die Form, die Menge pro Portion und sinnvolle Kombinationen. Myo-Inositol führen wir als Basis, weil es die am besten untersuchte Form ist. Mischungen mit D-Chiro-Inositol nehmen wir nur auf, wenn das Verhältnis klar auf dem Etikett steht, zum Beispiel 40:1. Produkte, bei denen die Menge pro Tagesportion im Kleingedruckten verschwindet, lassen wir weg. Wir kaufen direkt bei den Marken, jedes Produkt geht vor dem Onlinegang durch unser Compliance-Team, und unabhängige Labore prüfen Chargen stichprobenartig. So wählen wir Marken und Produkte aus.
Was wir nicht versprechen
Für Inositol hat die europäische Lebensmittelbehörde EFSA bisher keine gesundheitsbezogene Aussage zugelassen. Deshalb liest du bei uns keine Versprechen zu Zyklus, Hormonen oder Blutzucker, so oft du sie anderswo auch findest. Was sich sagen lässt: Inositol ist gut untersucht, wird in Gramm-Mengen verwendet und meist gut vertragen. Sehr hohe Mengen können auf den Magen schlagen. Wer es ausprobiert, sollte zwei bis drei Monate einplanen, bevor er ein Urteil fällt.
Inositol passt zu Erwachsenen, die einen einzelnen Stoff gezielt ergänzen wollen, statt ein breites Kombipräparat zu nehmen. Wer lieber breiter aufgestellt ist, findet in unserem Sortiment an Nahrungsergänzungsmitteln auch Formeln, in denen Inositol zusammen mit Cholin und B-Vitaminen steckt, meist in kleineren Mengen. Die Hersteller kennzeichnen reine Inositolprodukte in der Regel als nicht geeignet für Schwangere, Stillende und Kinder. Wer Medikamente nimmt, die den Blutzucker senken, bespricht die Einnahme am besten vorher mit dem Arzt.
Häufig gestellte Fragen
Inositol ist ein zuckerähnlicher Stoff, der in allen Körperzellen vorkommt. Chemisch gehört er zu den Zuckeralkoholen, er schmeckt leicht süß und ist ein Baustein von Zellmembranen. Dein Körper kann Inositol selbst bilden, außerdem steckt es in Lebensmitteln wie Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und Zitrusfrüchten. In Nahrungsergänzungsmitteln findest du es als Pulver, Kapseln oder Tabletten, oft unter dem Namen Myo-Inositol.













