Zimt
Hier findest du Zimt in Kapseln und als Pulver, meist mit Ceylon-Zimt. Wir erklären den Unterschied zwischen Ceylon und Cassia, was der Cumaringehalt bedeutet und worauf du bei Extrakt und reinem Zimtpulver achtest.Mehr erfahren →
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Ceylon-Zimt, Cassia und Cumarin: was in Zimtkapseln steckt
Ceylon oder Cassia: die Sorte entscheidet
Zimt ist die getrocknete Innenrinde von Zimtbäumen. Zwei Sorten prägen den Markt. Ceylon-Zimt stammt vom Echten Zimtbaum (Cinnamomum verum) und wächst vor allem in Sri Lanka. Cassia-Zimt kommt vom chinesischen Zimtbaum und ist deutlich günstiger. Der wichtigste Unterschied liegt nicht im Geschmack, sondern im Cumarin, einem natürlichen Aromastoff, der auch in Waldmeister und Tonkabohnen vorkommt. Cassia-Zimt enthält im Mittel rund 3.000 mg Cumarin pro Kilogramm. Ceylon-Zimt liegt nach dem Deutschen Arzneibuch unter 8 mg pro Kilogramm. Bei einer Kapsel, die du täglich nimmst, ist dieser Abstand entscheidend. Zimt gehört bei uns zu den Kräutern und Pflanzen, dort findest du weitere pflanzliche Extrakte.
Pulver, Extrakt und Kombinationen unterscheiden sich deutlich
Reines Zimtpulver in Kapseln ist die gemahlene Rinde, üblich sind 500 mg pro Kapsel. Du bekommst das ganze Rindenpulver, brauchst dafür aber meist drei bis vier Kapseln am Tag. Extrakte sind konzentriert, oft im Verhältnis 10:1 und teils auf Polyphenole standardisiert, also auf bestimmte Pflanzenstoffe eingestellt. Sie kommen mit weniger Kapseln aus, sagen aber nur etwas aus, wenn Sorte und Standardisierung auf dem Etikett stehen. Kombinationen ergänzen Zimt mit Chrom oder Zink. Gut zu wissen: Hinweise zum Blutzucker auf solchen Produkten beziehen sich auf das zugesetzte Chrom, nicht auf den Zimt. Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei. Wenn genau das dein Thema ist, sind reine Produkte mit Chrom der direktere Weg.
Vier Angaben lohnen den Blick aufs Etikett:
- Sorte: Ceylon-Zimt (Cinnamomum verum), nicht nur das Wort "Zimt"
- Tagesmenge: mg Pulver oder Extrakt pro Tag, nicht nur pro Kapsel
- Extraktverhältnis: zum Beispiel 10:1, samt Standardisierung
- Kapselhülle: pflanzliche Cellulose (HPMC) oder Gelatine
So wählen wir Zimt für unser Sortiment aus
Bei Zimt schauen wir zuerst auf die Sorte. Wir führen bevorzugt Ceylon-Zimt, weil der Cumaringehalt bei täglicher Einnahme das eigentliche Thema ist. Zweitens auf die Deklaration: Steht nur "Zimt" ohne Sortenangabe auf dem Etikett, reicht uns das nicht. Drittens auf die Menge pro Tagesdosis, damit du weißt, was du nimmst. Kombinationen mit Chrom oder Zink führen wir nur, wenn die zugesetzte Menge sinnvoll ist. Jedes Produkt geht vor dem Verkauf durch unser Compliance-Team, wir testen selbst und unabhängige Labore prüfen Chargen. So wählen wir Marken und Produkte aus.
Für wen Zimt passt, und was er nicht leistet
Zimtkapseln sind für Erwachsene gedacht, die das Gewürz täglich und ohne Geschmack einnehmen möchten, oft weil sie ihren Blutzucker im Blick behalten und ihre Ernährung ergänzen wollen. Ehrlich gesagt: Für Zimt selbst hat die europäische Lebensmittelbehörde EFSA keine gesundheitsbezogene Aussage zugelassen, und Studien zeigen beim Langzeitwert HbA1c keinen klaren Effekt. Sinnvoll ist Zimt deshalb als Ergänzung einer bewussten Ernährung, nicht als Ersatz für eine Behandlung. Nicht geeignet sind Zimtpräparate für Schwangere, Stillende und Kinder. Wer Blutgerinnungshemmer nimmt oder eine Lebererkrankung hat, verzichtet besser auf Cumarinquellen und klärt die Einnahme vorher ärztlich.
Häufig gestellte Fragen
Zimt ist die getrocknete Innenrinde von Zimtbäumen der Gattung Cinnamomum. In Kapseln steckt entweder fein gemahlene Rinde oder ein daraus gewonnener Extrakt. Der Vorteil gegenüber dem Gewürz ist einfach: Die Menge pro Tag ist festgelegt und du schmeckst den Zimt nicht. Als Nahrungsergänzungsmittel ersetzt Zimt keine abwechslungsreiche Ernährung und keine medizinische Behandlung. Er ergänzt sie, wenn du das Gewürz ohnehin regelmäßig aufnehmen möchtest.








