Dong Quai
Dong Quai, die Wurzel der Chinesischen Engelwurz, findest du hier als Kapseln, Extrakte und Pulver. Wir erklären, was ein 10:1-Extrakt bedeutet, worauf du bei Kombipräparaten achtest und wer besser verzichtet.Mehr erfahren →
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Chinesische Engelwurz: Formen, Extrakte und Einnahme
Dong Quai ist der chinesische Name für die Wurzel von Angelica sinensis, auf Deutsch Chinesische Engelwurz. Die Pflanze gehört zur gleichen Familie wie Karotte und Sellerie, verwendet wird aber nur die Wurzel. In China, Korea und Japan hat sie seit Jahrhunderten einen festen Platz in der Kräuterkunde. Dort trägt sie den Beinamen weiblicher Ginseng, weil überwiegend Frauen sie verwenden.
Eine ehrliche Einordnung gehört dazu: Für Dong Quai gibt es in der EU keine zugelassene gesundheitsbezogene Aussage. Wir versprechen dir darum keine Wirkung. Klarheit können wir dir über das Produkt selbst geben: Pulver oder Extrakt, welches Extraktverhältnis, welche Standardisierung, welche Kapselhülle. Wie bei vielen anderen Kräuter und Pflanzen entscheidet sich genau daran, wie weit zwei Produkte auseinanderliegen, die auf dem Etikett fast gleich aussehen.
Wurzelpulver, Extrakt und Tropfen
Du findest in dieser Kategorie im Wesentlichen drei Bauformen:
- Wurzelpulver in Kapseln: die getrocknete, gemahlene Wurzel, meist 400 bis 500 mg pro Kapsel. Nahe am traditionellen Gebrauch, dafür weniger konzentriert.
- Extrakt 10:1: aus zehn Teilen Wurzel entsteht ein Teil Extrakt. 250 mg eines 10:1-Extrakts entsprechen damit rechnerisch etwa 2,5 g Wurzel.
- Auf Ligustilid standardisierter Extrakt: Ligustilid ist der Hauptbestandteil des ätherischen Öls in der Wurzel. Eine Angabe wie 1 % Ligustilid macht Chargen vergleichbar.
- Tinkturen und Tropfen: flexibel dosierbar, dafür bitter im Geschmack.
Ein Detail, das selten auf der Vorderseite steht: das Extraktionsmittel. Manche Extrakte werden nur mit Wasser gewonnen, andere mit Ethanol oder weiteren Lösungsmitteln. Im Handel ist Dong Quai außerdem oft Teil von Kombipräparaten, etwa neben Extrakten aus Rotklee oder Mönchspfeffer. Das ist nicht schlechter, aber die Menge jeder Pflanze sollte einzeln auf dem Etikett stehen.
So wählen wir Dong Quai aus
Bei einer Pflanze ohne zugelassene Aussagen zählt für uns die Ware. Wir schauen auf drei Dinge: die Form, also Wurzelpulver oder Extrakt, das deklarierte Extraktverhältnis samt Standardisierung, und eine kurze Zutatenliste ohne unnötige Füllstoffe. Extrakte aus reiner Wasserextraktion nehmen wir bevorzugt auf, weil dann keine Lösungsmittelreste im Produkt landen. Wir kaufen direkt bei den Marken, jedes Produkt geht vor der Freigabe durch unser Compliance-Team, und Chargen werden auch von unabhängigen Labors geprüft. Nicht ins Regal kommen Kombipräparate, die die enthaltene Menge Dong Quai gar nicht nennen. So wählen wir Marken und Produkte aus.
Für wen Dong Quai passt und wann nicht
Gekauft wird Dong Quai vor allem von Frauen ab etwa 35, häufig im Zusammenhang mit Zyklus und Themen rund um die Wechseljahre. Männer nutzen die Wurzel ebenfalls, seltener und meist als Teil einer Kräutermischung. Die Studienlage zur Wurzel allein ist dünn und widersprüchlich, die freundlicheren Ergebnisse stammen fast immer aus Kombinationsformeln. Wenn du es ausprobieren willst, plane mehrere Wochen mit gleichmäßiger Einnahme ein und urteile erst danach.
Drei Punkte solltest du kennen. In Schwangerschaft und Stillzeit wird von Dong Quai abgeraten. Wer blutverdünnende Medikamente nimmt, klärt die Einnahme vorher mit dem Arzt. Und die Wurzel enthält Furanocumarine, natürliche Pflanzenstoffe, die die Haut empfindlicher für Sonnenlicht machen können: intensive Sonne und Solarium sind während der Einnahme also keine gute Idee.
Häufig gestellte Fragen
Dong Quai ist die Wurzel von Angelica sinensis, der Chinesischen Engelwurz. Sie stammt ursprünglich aus China, Korea und Japan und wird dort nach zwei bis drei Jahren geerntet. Botanisch gehört sie zu den Doldenblütlern, also zur Verwandtschaft von Karotte und Sellerie. Verkauft wird sie als Pulver, Extrakt, Tinktur oder Tee. Weil überwiegend Frauen sie verwenden, ist im Handel auch der Beiname weiblicher Ginseng verbreitet, obwohl die Pflanze mit echtem Ginseng nicht verwandt ist.










