Süßungsmittel
Entdecke Süßungsmittel als Zuckerersatz: Erythrit und Xylit zum Streuen, Stevia als Tropfen, Tabletten und Sticks. Wir erklären, welche Form zu Kaffee, Backen oder unterwegs passt und worauf du bei der Dosierung achtest.Mehr erfahren →
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Entdecke Süßungsmittel als Zuckerersatz: Erythrit und Xylit zum Streuen, Stevia als Tropfen, Tabletten und Sticks. Wir erklären, welche Form zu Kaffee, Backen oder unterwegs passt und worauf du bei der Dosierung achtest.Mehr erfahren →
In der EU sind 19 Süßungsmittel zugelassen. Elf davon zählen zu den Süßstoffen, etwa Sucralose (E 955), Aspartam (E 951) und Steviolglykoside (E 960). Acht sind Zuckeraustauschstoffe, darunter Xylit (E 967) und Erythrit (E 968). Der Unterschied fällt im Alltag auf: Süßstoffe süßen extrem stark, Sucralose etwa 600-mal stärker als Zucker. Du brauchst davon nur winzige Mengen. Zuckeraustauschstoffe dosierst du fast wie Zucker und nutzt sie auch für das Volumen im Teig. Willst du Süße ganz weglassen, findest du bei uns auch Produkte ohne Süßstoffe.
Die meisten Fehlkäufe entstehen nicht durch die Marke, sondern durch die falsche Form:
Auch der Geschmack unterscheidet sich. Erythrit hinterlässt oft einen leicht kühlen Eindruck auf der Zunge. Steviolglykoside können in höherer Dosis bitter oder lakritzartig wirken. Deshalb sind Mischungen aus beidem so verbreitet: sie mildern beide Effekte. Wer Kohlenhydrate zählt, kombiniert Süßungsmittel häufig mit keto-freundlichen Produkten.
Zuckeraustauschstoffe wie Erythrit und Xylit werden im Darm nur langsam abgebaut und binden dort Wasser. Bei größeren Mengen kann das Blähungen oder Durchfall auslösen. Genau deshalb müssen Tafelsüßen mit mehr als 10 Prozent dieser Stoffe den Hinweis tragen, dass sie bei übermäßigem Verzehr abführend wirken können. Für Süßstoffe wie Stevia oder Sucralose gilt das nicht. Praktisch heißt das: fang mit kleinen Mengen an und steigere über ein bis zwei Wochen. Dann merken die meisten Menschen nichts mehr davon.
Wir schauen auf drei Dinge: die Form, die Dosierung und Kombinationen, die wirklich Sinn ergeben. Bei Streusüße bevorzugen wir feinkristallines Erythrit, weil es sich schneller löst und im Mund weniger sandig wirkt. Bei Tropfen achten wir darauf, dass der Gehalt an Steviolglykosiden pro Portion klar angegeben ist. Wir sind markenneutral und führen nur Marken, hinter denen wir stehen. Wir kaufen direkt bei ihnen ein, jedes Produkt geht vor dem Livegang durch unser Compliance-Team, und unabhängige Labore prüfen Chargen stichprobenartig. So wählen wir Marken und Produkte aus.
Süßungsmittel eignen sich für dich, wenn du Zucker in Kaffee, Backwaren oder Shakes ersetzen willst und dabei die Süße behalten möchtest. Wer lieber schlicht dosiert, greift zu Produkten in Pulverform. Wer unterwegs süßt, ist mit Tabletten besser bedient. Erwarte keinen identischen Geschmack wie Haushaltszucker, aber eine Süße, die sich in den meisten Rezepten unauffällig einfügt.
Süßungsmittel sind zugelassene Lebensmittelzusatzstoffe, die süßen, ohne Haushaltszucker zu sein. Sie tragen eine E-Nummer. Man teilt sie in zwei Gruppen: Süßstoffe mit sehr hoher Süßkraft, zum Beispiel Steviolglykoside (E 960), Sucralose (E 955) oder Aspartam (E 951), und Zuckeraustauschstoffe, also Zuckeralkohole wie Xylit (E 967), Erythrit (E 968) oder Sorbit (E 420). In der EU sind insgesamt 19 Süßungsmittel zugelassen, elf davon gelten als Süßstoffe.
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