Vitamin K
Entdecken Sie Vitamin K als K2 in der Form MK-7, als K1 und in Kombinationen mit Vitamin D3, in Kapseln, Tropfen und Tabletten. Wir erklären, worin sich die Formen unterscheiden und wie Sie sie täglich sinnvoll einnehmen.Mehr erfahren →
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Vitamin K1, Vitamin K2 als MK-7 und Kombinationen mit D3
Vitamin K ist fettlöslich und kein einzelner Stoff, sondern eine kleine Gruppe. Wichtig für den Menschen sind Vitamin K1 (Phyllochinon) aus grünem Gemüse und Vitamin K2 (Menachinon) aus fermentierten Lebensmitteln wie Natto oder gereiftem Käse. Zugelassen sind in Europa genau zwei Aussagen: Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei und Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Alles Weitere gehört in die Forschung, nicht auf eine Verkaufsseite. In unserer Übersicht aller Vitamine finden Sie die verwandten Nährstoffe.
Die Formen unterscheiden sich vor allem in der Verweildauer
K1 nehmen die meisten Menschen über Grünkohl, Spinat oder Brokkoli auf. Der Körper kann K1 nur in engen Grenzen in K2 umbauen. Deshalb greifen viele zu einem Präparat mit K2. Innerhalb von K2 gibt es zwei relevante Varianten. MK-4 verlässt das Blut nach wenigen Stunden. In Studien wurde es daher in Milligramm-Mengen und mehrmals täglich gegeben. MK-7 bleibt deutlich länger verfügbar, rund drei Tage. Eine Portion pro Tag im Mikrogramm-Bereich genügt dadurch. Das ist der sachliche Grund, warum fast alle Produkte im Handel MK-7 enthalten.
Beim Einkauf lohnt ein Blick auf die Angabe all-trans. Damit ist die räumliche Anordnung des Moleküls gemeint. Nur der all-trans-Anteil ist biologisch aktiv, cis-Anteile werden auf dem Etikett aber mitgezählt. Ein Produkt mit 100 µg und hohem cis-Anteil liefert also weniger, als die Zahl vermuten lässt.
So wählen wir bei Vitamin K aus
Wir schauen auf drei Dinge: Form, Dosierung und sinnvolle Kombinationen. Bei K2 bevorzugen wir MK-7 in der all-trans-Form, weil der Körper diese Form nutzen kann und eine Portion am Tag ausreicht. Formulierungen in Öl oder mit einem Fettträger stehen bei uns vor reinen Pulvertabletten, denn Vitamin K braucht Fett zur Aufnahme. Kombinationen mit Vitamin D3 führen wir, wenn die Mengen zueinander passen. Wir kaufen direkt bei den Marken ein, jedes Produkt geht vor der Freigabe durch unser Compliance-Team, und Labore prüfen Chargen stichprobenartig. So wählen wir Marken und Produkte aus.
Für wen ein Präparat infrage kommt
Bei einer Ernährung mit viel grünem Gemüse ist eine niedrige Zufuhr selten. K2 aus fermentierten Lebensmitteln kommt in der deutschen Küche dagegen kaum vor. Häufig gewählt wird ein Präparat mit Vitamin K:
- von Menschen, die wenig grünes Gemüse essen
- von Menschen, die vegan leben und kein Natto oder gereiften Käse verwenden
- von Menschen, die höher dosiertes Vitamin D3 nehmen und ihre Mikronährstoffe breiter abdecken wollen
- von älteren Menschen, deren Schätzwert für die Zufuhr etwas höher liegt
Seien wir ehrlich: Vitamin K spüren Sie nicht. Es gibt kein Signal im Körper, das Ihnen sagt, dass die Zufuhr passt. Es ist eine ruhige, langfristige Ergänzung, die zu einer normalen Blutgerinnung und zur Erhaltung normaler Knochen beiträgt. Genau darin liegt der Wert, und darum passt Vitamin K gut in eine Routine mit dem Ziel Knochen und Gelenke. Ein Punkt gehört dazu: Wer Gerinnungshemmer nimmt, die gegen Vitamin K wirken, zum Beispiel Marcumar oder Warfarin, sollte Vitamin K nur nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt ergänzen.
Häufig gestellte Fragen
Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin und ein Sammelbegriff für mehrere ähnliche Verbindungen. Bekannt sind Vitamin K1 (Phyllochinon) aus Pflanzen und Vitamin K2 (Menachinon) aus fermentierten und tierischen Lebensmitteln. Es aktiviert bestimmte Eiweiße im Körper. Daraus ergeben sich die beiden zugelassenen Aussagen: Vitamin K trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei und Vitamin K trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Weitergehende Versprechen sind für Nahrungsergänzungsmittel nicht erlaubt.











