Vitamin B1
Vitamin B1 als Thiamin findest du hier in Kapseln, Tabletten und B-Komplexen. Wir erklären, welche Thiaminformen in Nahrungsergänzung erlaubt sind, warum die Aufnahme ab etwa 5 mg sinkt und für wen eine Ergänzung passt.Mehr erfahren →
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Thiamin: Formen, Dosierung und wer davon profitiert
Vitamin B1 heißt mit Fachnamen Thiamin. Es ist wasserlöslich, und der Körper speichert davon nur rund 25 bis 30 mg. Deshalb ist eine regelmäßige Zufuhr über das Essen nötig. Thiamin arbeitet als Coenzym, also als Helfer von Enzymen: Es ist beteiligt, wenn aus Kohlenhydraten und Eiweiß Energie gewonnen wird.
Die EFSA hat für Thiamin vier Aussagen zugelassen. Thiamin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion und zu einer normalen Herzfunktion. Genauso wichtig ist, was fehlt: Für Vitamin B1 gibt es keine zugelassene Aussage zur Verringerung von Müdigkeit. Die gilt zum Beispiel für Riboflavin, also für Produkte mit Vitamin B2.
Welche Thiaminformen in Nahrungsergänzung erlaubt sind
In der EU sind für Nahrungsergänzungsmittel nur bestimmte Thiaminverbindungen zugelassen. Die zwei häufigsten sind Thiaminhydrochlorid und Thiaminmononitrat. Beide sind wasserlöslich und gut haltbar, Hydrochlorid löst sich etwas besser in Wasser. Online liest man oft von Benfotiamin, einer fettlöslichen Vorstufe mit besserer Aufnahme. In Deutschland ist Benfotiamin jedoch nur in Arzneimitteln zugelassen, nicht in Nahrungsergänzungsmitteln. Darum findest du es hier nicht, und darum lohnt beim Vergleich der Blick auf die genaue Verbindung im Etikett.
Bei der Dosis gibt es eine praktische Grenze. Thiamin wird im Dünndarm über Transporter aufgenommen, und deren Kapazität ist begrenzt. Ab etwa 5 mg pro Tag sinkt der Anteil, den der Körper wirklich aufnimmt, der Rest geht über den Urin. Sehr hohe Milligrammzahlen auf der Packung sagen also weniger aus, als sie versprechen. Weil Thiamin als sehr wenig giftig gilt, hat das BfR auf eine Höchstmenge für Nahrungsergänzungsmittel verzichtet.
So wählen wir Produkte mit Vitamin B1 aus
Wir schauen bei Thiamin auf drei Dinge: die Verbindung, die Dosis und die Kombination. Wir führen zugelassene Formen wie Thiaminhydrochlorid und Thiaminmononitrat, weil sie stabil und rechtlich klar geregelt sind. Bei der Dosis bevorzugen wir Produkte, die ihre Milligrammmenge sauber deklarieren, statt nur mit dem Wort hochdosiert zu werben. Und weil die B-Vitamine zusammenarbeiten, halten wir für viele Menschen einen gut dosierten Komplex für sinnvoller als ein einzelnes B1. Jedes Produkt geht vor dem Livegang durch unser Compliance-Team, wir testen selbst, unabhängige Labore prüfen Chargen stichprobenartig. So wählen wir unsere Marken aus.
Für wen Vitamin B1 als Ergänzung interessant ist
In Deutschland ist die Versorgung mit Thiamin im Durchschnitt gut, denn Vollkorn, Hülsenfrüchte, Sonnenblumenkerne und Schweinefleisch liefern reichlich davon. Ein höherer Bedarf oder eine schlechtere Aufnahme kommt aber vor: in Schwangerschaft und Stillzeit, bei regelmäßigem Alkoholkonsum, bei chronischen Darmerkrankungen und bei der Einnahme von Entwässerungstabletten. Auch einseitiges Essen im höheren Alter spielt eine Rolle. Bei veganer Ernährung ist B1 dagegen selten das Thema, weil Vollkorn und Hülsenfrüchte gute Quellen sind. Mehr Kontext findest du bei allen B-Vitaminen im Überblick.
Bleib bei den Erwartungen nüchtern. Wenn du schon gut versorgt bist, wirst du von zusätzlichem Thiamin kaum etwas merken. Sinnvoll ist eine Ergänzung, wenn deine Zufuhr niedrig oder dein Bedarf erhöht ist, und dann über zwei bis drei Wochen konsequent eingenommen. Wer breiter am Thema Alltagsenergie arbeitet, findet in unserer Auswahl für mehr Energie passende Ergänzungen.
Häufig gestellte Fragen
Vitamin B1 wird auch Thiamin genannt und war das erste entdeckte B-Vitamin. Es ist wasserlöslich, der Körper speichert nur eine kleine Menge, deshalb braucht er täglich Nachschub. Im Stoffwechsel dient Thiamin als Coenzym, also als Helfer von Enzymen, die Kohlenhydrate und Eiweiß verwerten. Zugelassen sind für Thiamin vier Aussagen: Beitrag zu einem normalen Energiestoffwechsel, zu einer normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion und zu einer normalen Herzfunktion.










