Pycnogenol
Hier findest du Pycnogenol als Kapseln und Tabletten, meist mit 30 bis 100 mg Extrakt aus der französischen Meereskiefer. Wir erklären, was den Markenextrakt von einfachem Kiefernrindenextrakt unterscheidet.Mehr erfahren →
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Kiefernrindenextrakt und OPC: Formen, Dosierung und Auswahl
Pycnogenol ist kein Pflanzenname, sondern ein geschützter Markenname. Dahinter steht ein standardisierter Extrakt aus der Rinde der französischen Meereskiefer (Pinus pinaster). Nur ein Hersteller, Horphag Research, produziert diesen Rohstoff und verkauft ihn an viele Marken. Darum steht das gleiche Zeichen auf Produkten mit ganz unterschiedlichen Mengen pro Kapsel.
Im Deutschen liest man häufig „Pinienrindenextrakt“. Das ist ein Übersetzungsfehler, denn die Rinde kommt von einer Kiefer. Die Hauptstoffe sind Procyanidine, eine Gruppe der oligomeren Proanthocyanidine, kurz OPC. Diese Pflanzenstoffe zählen zu den Antioxidantien und stecken auch in Traubenkernen. Pycnogenol wird auf etwa 65 bis 75 Prozent Procyanidine standardisiert. Einfacher Kiefernrindenextrakt ohne Markenangabe kann dagegen von Charge zu Charge schwanken. Das macht den Vergleich zweier Etiketten schwer.
Kapseln, Dragees und Kombinationen
In Studien wurden meist 100 bis 150 mg pro Tag eingesetzt, verteilt auf zwei bis drei Portionen. Deshalb sind Kapseln mit 50 mg praktisch: du kannst die Tagesmenge ohne Rechnen aufteilen. Viele Marken kombinieren den Extrakt mit Vitamin C aus Acerola oder Calciumascorbat.
- Kapseln: reiner Extrakt, Menge gut über den Tag verteilbar
- Dragees und Tabletten: etwas kleiner zu schlucken, oft mit Füllstoffen
- Kombinationen: mit Vitamin C oder L-Arginin, jede Einzelmenge sollte deklariert sein
Was wir sagen dürfen und was nicht
Für Kiefernrindenextrakt gibt es in der EU keine zugelassene gesundheitsbezogene Aussage. Wir behaupten deshalb nichts über Gefäße, Haut oder Sport, auch wenn du solche Sätze im Netz oft liest. Zugelassen sind Aussagen zu Vitamin C: Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Vitamin C trägt zur normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Blutgefäße bei. Wenn du den Extrakt ausprobierst, plane zwei bis drei Monate konsequente Einnahme ein.
So wählen wir Pycnogenol aus
Wir schauen zuerst auf die Standardisierung: steht ein definierter Procyanidin-Anteil auf dem Etikett oder nur „Kiefernrindenextrakt“? Danach prüfen wir die Menge pro Kapsel und ob sich daraus eine sinnvolle Tagesportion aufteilen lässt. Kombinationen nehmen wir nur auf, wenn jede Einzelmenge deklariert ist. Wir kaufen direkt bei den Marken ein, jedes Produkt geht vor dem Onlinegang durch unser Compliance-Team, und unabhängige Labore prüfen Chargen stichprobenartig. Nach mehr als zehn Jahren im Sortiment wissen wir: bei Pflanzenextrakten entscheidet die Deklaration, nicht das Design der Dose. So wählen wir unsere Marken aus.
Für wen dieser Extrakt passt
Pycnogenol nutzen vor allem Menschen, die ihre Ernährung gezielt um Polyphenole ergänzen wollen, ähnlich wie bei anderen Polyphenolen wie Resveratrol. Wenn du blutverdünnende Medikamente nimmst oder eine Operation geplant ist, sprich die Einnahme vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt ab. Für Schwangere und Stillende fehlen ausreichende Daten. Der Preis liegt über dem von einfachem Traubenkernextrakt. Dafür bekommst du einen Rohstoff mit festgelegter Zusammensetzung, und genau darum geht es, wenn du wissen willst, was du täglich einnimmst.
Häufig gestellte Fragen
Pycnogenol ist ein geschützter Markenname für einen standardisierten Extrakt aus der Rinde der französischen Meereskiefer (Pinus pinaster). Der Rohstoff wird von einem einzigen Unternehmen hergestellt und an viele Supplementmarken geliefert. Charakteristisch ist der festgelegte Anteil an Procyanidinen, also OPC, von etwa 65 bis 75 Prozent. Dazu kommen weitere Pflanzenstoffe wie Catechine, Taxifolin und organische Säuren. Weil die Zusammensetzung immer gleich bleibt, wird dieser Extrakt in der Forschung besonders häufig eingesetzt.














